Gesangverein "Liederkranz"

Engelsbrand 1862 e.V.

2012

150 Jahre Liederkranz Engelsbrand

Festkonzert 20.10.2012


„Bunt sind schon die Wälder“, genau sowie die herrliche Dekoration, sang der „Gemischte Chor“,  „Sound Inside“ jubelte „Hallelujah“ und der Südwestdeutsche Konzertchor Pforzheim brachte ein „Ständchen“ (Solo: Jonas Willwerth). Ein bunter Melodienreigen unter dem Motto „Gestern-Heute“ wurde dem Publikum beim „Festkonzert“ geboten. Sang der „Gemischte Chor“ im ersten Teil noch „Im schönsten Wiesengrunde“ oder „In einem kühlen Grunde“ bewies er nach der Pause seine Vielseitigkeit mit „Wein nicht um mich Argentinien“, „Wenn du musi-kalisch bist“ oder „One moment in time“. „Sound Inside“, der junggebliebene Chor, begeistert immer wieder die Zuhörer ganz egal ob sie deutsche, englische,italienische oder französische Erfolgstitel zu Gehör bringen. Bernd Philippsen, der Chorleiter, hatte seine Chöre wieder optimal vorbereitet und glänzte außerdem mit seiner Komposition Nr. 321 am Ibach-Flügel.

7 Sänger aus Engelsbrand wirken beim Südwestdeutschen Konzertchor Pforzheim mit. Der Chor unter der Leitung von Franz Willwerth (Klavierbegleitung Guido Willwerth) bereicherte deshalb mit seinen gefühlvoll vorgetragenen Schubert-Liedern aber auch mit „Plaisir d’amour“, „ Irgendwo auf der Welt“ oder „Auf dem Jahrmarkt“ dieses wunderschöne „Festkonzert“. Keiner der Chöre konnte die Bühne ohne Zugabe verlassen. Zum Schluss des Konzertes konnte sich Margit Döther, die auch die Moderation übernommen hatte, bei allen Mitwirkenden, Helfern und den begeisterten Besuchern herzlich bedanken. Wie vielseitig Chorgesang ist, konnte man an diesem Abend erleben.

EHA

Bericht Pforzheimer Zeitung 17.01.2012

Chöre der„Eintracht“ Engelsbrand stimmen auf das Jubiläumsjahr des Vereins ein

 Engelsbrand. „Dieses schöne Konzert war ein würdiger Beginn des Jubiläumsjahres“, lobte Erika Beisteiner aus Engelsbrand das Neujahrskonzert des Liederkranzes Engelsbrand in der Antoniuskirche. Der Liederkranz feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Beide Chöre des Gesangvereins boten unter der Leitung von Bernd Philippsen ein abwechslungs- und kontrastreiches Programm. Als Solist am Klavier spielte Bernd Philippsen drei eigene Kompositionen.

Der Zweck des Vereins ist musikalische Unterhaltung durch Gesang zu heiteren und ernsthaften Zwecken, zu welch letzteren insbesondere die Aufführung religiöser Chöre in der Kirche gehören“, so zitierte der Vorsitzende Erwin Haller bei der Begrüßung die Satzung des Weihnachten 1862 gegründeten Gesangvereins. „Sie werden hören, so ist es auch noch heute“, kündigte er an. Doch die Gründungsväter des Vereins hätten es sich sicher nicht träumen lassen, dass diese Aufgabe heute nicht nur der gemischte Chor sondern auch der Junge Chor „Sound Inside“ erfüllt.

Und dass der Junge Chor Gospels und Spirituals in englischer Sprache singt, zum Teil von rhythmischem Klatschen des Publikums begleitet, war damals wohl kaum vorstellbar. Den klassischen geistlichen Chorgesang mit Liedern wie „Ave Maria“ von Charles Gounod oder das Kirchenlied „Ich bete an die Macht der Liebe“, bot der gemischte Chor. Doch mit „Laudato Si“ zeigt der Chor, dass er auch anders kann.Zum feierlichen Abschluss sangen beide Chöre das Lied „Die Rose“.

Das Publikum war hingerissen, forderte mit kräftigem Applaus eine Zugabe und bekam sie auch. Erwin Haller bedankte sich bei den Sängerinnen und Sängern, dem Chorleiter, der Kirchengemeinde und dem Publikum und lud die Besucher zum Jubiläumsfestakt am 31. März 2012 ein. wey



2011

Bericht: Pforzheimer Zeitung v. 05.12.2011 

Süßer die Chöre nie klingen

Ansprechend unterhielt der Engelsbrander Chor „Sound Inside“mit Dirigent Bernd Philippsen bei seinem Konzert in der Grunbacher Nikolauskirche. Prokoph


Mit einem Adventskonzert hat sich der Chor „Sound Inside“ in der Grunbacher Nikolauskirche unter Bernd Philippsen präsentiert. Vor zehnJahren wurde der junge Chor des Liederkranz Engelsbrand mit zwölf Sängern als Projektchor begründet, erläuterte Ansagerin Margit Döther in ihrer Begrüßung.

„Heute sind wir auf 27 Mitglieder aus allen drei Ortsteilen Engelsbrands angewachsen“, freute sie sich. Überdies kämen auch Sänger aus Pforzheim und Schömberg jeden Montag in die Probe im Musiksaal der Grundschule Engelsbrand. „Zehn Jahre in einem Chor, der für Klasse statt Masse steht, haben großen Spaß gemacht“, erklärte Dirigent Bernd Philippsen. Der Komponist brillierte beim Kirchenkonzert überdies mit seiner Eigenkomposition „Liebe“ am Klavier.

„Möge uns das Konzert die Weihnachtsbotschaft näher bringen“, stimmte Hausherr, Pfarrer Hans-Martin Klink, die rund 100 Besucher auf das Kirchenkonzert ein. Und mit den Liedern „Oh happy day“, „The little Drummerboy“, „Tears in heaven“, „We shall overcome“, oder „Happy X-Mas“ neben dem Klassiker „Feliz navidad“ ist die Einstimmung auf das Fest der Liebe dem Klangkörper gut gelungen. Vorgetragen wurden überdies auch die Lieder „Heaven“,„Rudolf the rednosed reindeer“, „Hymn“, „Ehre sei Gott“ und „Die Rose“. Bevor der Chor Sound Inside das Lied „Light a candle in the dark“ vortrug, las MargitDöther stimmungsvoll die Geschichte „Die vier Kerzen“ vor. Darin jammern dreiKerzen namens „Frieden“, „Glauben“ und „Liebe“ auf einem Adventskranz darüber, dass die Menschen sie als Symbol für ihre Namen nicht mehr würdigten und gehen aus. Erst als ein Kind kommt und fast zu weinen anfängt, weil sie nicht mehr brennen, meldet sich die vierte Kerze zu Wort: „Hab keine Angst, solange ich brenne, können wir auch die andere Kerzen wieder anzünden, ich heiße Hoffnung.“

Adventskonzert des Chors "Sound Inside" in der Nikolauskirche in Grunbach

Bild: Pforzheimer Kurier - Richter

Anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums präsentierte sich der Chor "Sound Inside" des Liederkranzes Engelsbrand mit seinem Chorleiter Bernd Philippsen  in diesem Jahr mit seinem Adventskonzert  in der Nikolauskirche in Grunbach.

10 Jahre besteht der Chor nun schon und hat sich in dieser Zeit ganz schön gemausert. Alles begann 2001 als Projektchor mit 12 Sängerinnen und Sängern, die moderne Chorliteratur unter der Leitung von Bernd Philippsen singen wollten, vom Popsong bis zum Gospel. Heute ist der Chor auf 27 Chormitglieder aus allen 3 Ortsteilen Engelsbrands angewachsen. Auch Sängerinnen und Sänger aus Pforzheim und Schömberg finden jeden Montag den Weg in die Chorprobe.

"Möge das Konzert uns die Weihnachtsbotschaft näher bringen"! Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Klink  die so zahlreich erschienen Besucher des Kirchenkonzerts, die sich eine ruhige Stunde in der heute oft zu hektischen Vorweihnachtszeit in der in warmes Kerzenlicht getauchten Kirche gönnten.

Welches andere Lied als "Oh happy day" wäre besser geeignet gewesen, dieses abwechslungsreiche Konzert zu eröffnen. 

Der Text von zwei Liedbeiträgen in englischer Sprache, "Tears in heaven" des Sängers Eric Clapton  und "Hymn" von Barclay James Harvest, wurden als Lyrik in der deutschen Übersetzung mit leiser Klavierbegleitung dem Publikum nahe- gebracht.

Nach  bekannten Liedern, die so manchen Besucher zum mitsummen animierten, wie zum Beispiel "The little drummerboy" oder "Rudolf, the rednosed reindeer" las Margit Döther vor dem Song "Light a candle in the dark" stimmungsvoll die Geschichte der 4 Kerzen am Adventskranz, die sich leise unterhalten.

Bernd Philippsen begeisterte mit seiner Eigenkomposition "Liebe" als Klaviersolo. Ebenfalls aus der Feder des Komponisten stammte die Vertonung des Bibelwortes "Ehre sei Gott in der Höhe" und nach dem der Chor allen Zuhörern mit "Feliz navidad" eine besinnliche Adventszeit und frohe Weihnachtstage gewünscht hatte, konnte sich der Chor über langanhaltenden Beifall und die Bitte um eine Zugabe freuen. "10 Jahre in einem Chor, der für Klasse statt Masse steht, haben großen Spaß gemacht!" Dieses Lob ihres Chorleiters belohnte an diesem Abend die Sängerinnen und Sänger für die Probenarbeit und ihre Singbegeisterung.


Sollten auch Sie von uns angesteckt worden sein, kommen Sie doch einmal zu einer "Schnuppersingstunde". Näheres zu unserem Chor finden Sie in unserer Homepage:

www.liederkranz-engelsbrand.de 

"Sound Inside" beim Jahreskonzert des Musikvereins Engelsbrand

Nach längerer Pause nahm der Junge Chor "Sound Inside" einmal wieder bei einem Konzert des MVE als Gäste teil.


Der Abend stand unter dem Motto "Amerika", das "Sound Inside" bei seinem Auftritt unter der Leitung von Bernd Philippsen mit fetzigen Songs passend zum Thema aufgriff. Die Zuhörer fühlten sich bei "California dreaming", dem Countrysong "Take me home" von John Denver oder bei Rocknummern wie "Rock around the clock" musikalisch in das  Land  über dem "Großen Teich" versetzt.   

Der Höhepunkt des Abends war dann der gemeinsame Auftritt von Blasorchester und Chor. Mit "Conquest of paradise" und "America of the I sing" begeisterten die Akteure die ganze Eichberghalle. Die Sängerinnen und Sänger von "Sound Inside" verabschiedeten sich mit  "Good night sweetheart" begleitet von den Musikern fröhlich winkend beim Publikum. 

Bericht „Herbstfest“ des GV „Liederkranz“ Engelsbrand vom 29.10.2011

Eine wunderschöne Bühnen- und Tischdekoration, eine einladende Osteria, wunderbar schmeckende Italienische Speisen, bekannte und beliebte Melodien vorgetragen vom Gemischten Chor und Sound Inside, einen unermüdlich aufspielenden Akkordeonspieler und 2 Gastvereine wurden vom „Liederkranz“ geboten. Nach dem Eröffnungslied „Wenn du musikalisch bist“ durch den „Liederkranz“ sangen zuerst die Gastvereine. Der „Liederkranz“ Ottenhausen unter der Leitung von Bernd Philippsen erfreute mit Liedern wie „Jose, der Straßenmusikant“ oder dem „Bajazzo“. Franz Willwerth leitete den Männerchor der „Chorgemeinschaft“ Monakam-Unterhaugstett. Sie besangen „Die wahre Liebe“ oder erhielten auch für „Doswidanja“ viel Beifall.Altbekannte und beliebte Melodien hatte Chorleiter Bernd Philippsen für den „Gemischten Chor“ und „Sound Inside“ arrangiert. Vom „Gemischten Chor“ erklangen zahlreiche Ohrwürmer wie z.B. „Wenn bei Capri“, „Mandolinen und Mondschein“, „Chianti-Wein“ oder auch „Marina“.Der Chor für Junge und Junggebliebene „Sound Inside“ vom „Liederkranz“ präsentierte sich wieder einmal stimmlich hervorragend mit seinen in Italienisch und Englisch vorgetragenen Liedern wie „Ti amo” , „Tornero“, „That’s amore“ oder „Little Mandolino“ .In der Pause und nach dem Programm traf man sich an der „Osteria“ zu italienischen Getränken. Klaus Schöttle, mit seinem Akkordeon, unterhielt die Besucher prächtig und so war es nicht verwunderlich, dass der Besuch der „Osteria“ etwas länger wurde.Zum Schluss eines wiederum wunderbaren Abends konnte sich Erwin Haller bei allen Mitwirkenden, Helfern und Besuchern herzlich bedanken. 

Autor: Erwin Haller

Musikalisches Frühstück mit Chor "Sound Inside"

Welch eine gelungene Premiere dieser neuen Idee des Jungen Chors "Sound Inside", anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums!

Nachdem die Sängerinnen und Sänger mit "Sei hier Gast" aus dem Musical "Die Schöne und das Biest" das Frühstücksbuffet eröffneten, genossen die Besucher des bis auf den letzten Platz besetzten Bürgersaals im neu renovierten Salmbacher Rathaus das leckere Buffet und gingen begeistert bei den musikalischen Beiträgen mit.

Chorleiter Bernd Philippsen gab ein Klaviersolo zum Besten, das er 2001 im Geburtsjahr von "Sound Inside" komponiert hatte und  führte dann selbst durch das Konzertprogramm. Der Chor konnte wieder einmal mehr sein hervorragendes  Können unter Beweis stellen bei einem Querschnitt durch ein vielseitiges Repertoire, das einen weiten Bogen spannt über Rock und Popsongs, bis hin zu Jazz oder Gospel.

Am Ende des Konzerts bedankte sich Ute Schempf im Namen aller Sängerinnen und Sänger von "Sound Inside" bei Chorleiter Bernd Philippsen für die10-jährige musikalische Schirmherrschaft und überreichte ihm symbolisch einen mit Glückskäfern und Rosen geschmückten Regenschirm.

Die Zuhörer wollten den Chor nach begeistertem Applaus nicht ohne Zugabe gehen lassen. Mit "Alles nur geklaut" von den Prinzen bewies Sound Inside, dass auch etliche deutsche Titel zu seinem Repertoire gehören. Selbst nach Konzertende blieben die Tische  noch lange Zeit von Gästen belegt, die sich nicht von den Köstlichkeiten des Frühstücksbuffets losreisen konnten und den gemütlichen Rahmen sichtlich genossen.

Überall wurde der Junge Chor ermuntert, bald wieder ein Konzert in dieser Art zu veranstalten. Kann es einen schöneren Lohn für den Einsatz von Chor und Chorleiter geben, sei es auf musikalischem oder kulinarischen Gebiet, als wenn die Gäste beim Abschied sagen: "Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!"

Chor "Sound Inside"

Bericht der Pforzheimer Zeitung  

Engelsbrander Chöre sangen am Volkstrauertag

ENGELSBRAND. Mit einem Chorkonzert der besonderen Art haben in Engelsbrand dutzende Zuhörer den Volkstrauertag begangen. Die Sänger boten eine musikalische Zeit- und Weltreise mit vielen bekannten Titeln.

Ein Kirchenkonzert zum Volkstrauertag gab es in Engelsbrand noch nie. Doch jetzt hat der Gesangverein Liederkranz Engels- brand den Schritt gewagt. „Weihnachtskonzerte gibt es viele, am Volkstrauertag nichts, das wollten wir ändern“, sagte der Vorsitzende Erwin Haller.

Spontan habe sich Chorleiter Bernd Philippsen bereit erklärt, mit einer eigenen Komposition einen Beitrag zu leisten. Die beiden Chöre des Liederkranzes, der gemischte Chor und der Junge Chor „Sound Inside“ boten klassische und moderne Chormusik vom Feinsten. Durch das Konzert führte Margit Döther.

Großen Bogen gespannt

Die Sänger nahmen die Besucher mit auf eine musikalische Welt- und Zeitreise. Mit Beiträgen von Joseph Haydn über Charles Gounod bis Eric Clapton und Bill Withers spannten sie den Bogen vom 18. Jahrhundert in Österreich über das 19. Jahrhundert in Frankreich bis ins 20. Jahrhundert in England und Amerika. Mit Bernd Philippsen war man im Jetzt und Heute angekommen.

Wer glaubte am Volkstrauertag nur Trauermusik und traurige Texte zu hören, der irrte gründlich. Es war vielmehr von Liebe, von Hoffnung, von Trost und Hilfe die Rede und dies mit durchaus auch flotten Melodien, doch ohne jeglichen Flitter, so wie es sich an einem solchen Tag gehört.

Der JungeChor „Sound Inside“ zeigte mit Beiträgen wie „Tears in Heaven“ von Eric Claptonoder „Lean on me“ von Bill Withers, dass er zu den Perlen unter den Jungen Chören der Region gehört. Klassische Chormusik bot der gemischte Chor mit Vertonungen der Psalmen 26, 50 und 61 von Joseph Haydn. Als Ohrwürmer waren das „Ave Maria“ von Charles Gounod und das Kirchenlied „Ich bete an die Macht der Liebe“ Labsal für Ohr und Seele.

Stimmgewaltig boten beide Engelsbrander Chöre die Komposition von Berns Philippsen „Contra Desperationem – Gegen die Hoffnungslosigkeit“. Zart und fein dagegen kamen die Cembalo-Soli des Chorleiters daher.

„Ich war skeptisch, ob der Volkstrauertag der richtige Termin für ein Kirchenkonzert wäre. Doch jetzt bin ich froh, es war ein tolles Konzert“, sagte Holger Bockelmann aus Engelsbrand. Er war mit seinen beiden Söhnen gekommen, die ihre Mutter unbedingt singen hören wollten

Bericht der Pforzheimer Zeitung

Liederkranz läutet den Frühling ein

ENGELSBRAND. Mit einem großen Frühlingsfest hat der Liederkranz Engelsbrand die sonnige Jahreszeit begrüßt. Rund 250 Besucher waren in die örtliche Mehrzweckhalle gekommen, um sich den Auftritt von fünf Chören und einem Solisten anzusehen und anzuhören. Die Ehrung verdienter langjähriger Mitglieder war ein weiterer Programmpunkt.

„Frühling lässt sein blaues Band…“ – wohl kaum ein anderes Gedicht drückt die Impressionen einer aus dem Winterschlaf erwachenden Jahreszeit besser aus als das von Eduard Mörike. Statt einem blauen Band war es ein blauer Banner, der über die Bühne hing, als der Liederkranz besinnlich-beschwingte Gesangesmusik zum Besten gab.

Der Auftakt blieb den Gastgebern vorbehalten, die mit ihrem gemischten Chor erste Akzente setzten. Unter der Leitung von Bernd Philippsen am Klavier wurden insgesamt sechs Stücke vorgetragen, die allesamt den Frühling als Thema behandelten. Mit „Frühling in Engelsbrand“ gab es sogar eine eigen komponierte Beschreibung dessen, wie die sonnige Jahreszeit Einzug in die Gemeinde hält.

Bekannte Lieder einmal anders

Einen Gegenschwerpunkt bildete der Auftritt von Sound Inside, dem „Chor für Junge und Junggebliebene“, wie der Vereinsvorsitzende Erwin Haller sagte. Mit neuen Versionen bekannter Lieder wie „Country Road“, „Aux Champs Elysée“ oder „Oh happy day“ waren die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes musikalisch ein weiterer Farbtupfer des Abends.

Zu dem gehörten vereinsinterne Formalien zum Programm. So wurde das musikalische Potpourri im Mittelteil unterbrochen, um verdiente Vereinsmitglieder zu ehren. Auf eine 75-jährige Zugehörigkeit kann beispielsweise Richard Fenchel zurückblicken: 1935 in den Liederkranz eingetreten, war er 66 Jahre unter anderem als Kassierer aktiv, um 1960 schließlich zum Ehrenmitglied ernannt zu werden. Für 40 Jahre wurden Roland Treiber und Bruno Fenchel mit der Vereinsurkunde ausgezeichnet. Auch der erste Vorsitzende Erwin Haller wurde geehrt, der seit 1971 in der Verwaltung des Liederkranzes tätig ist sowie seine Gesangeskünste im gemischten Chor wie bei Sound Inside beisteuert.

Mit den Auftritten der Chöre aus Monakam-Unterhaugstett, Unterreichenbach und Ersingen wurde das Frühlingsfest fortgesetzt. Besondere Aufmerksamkeit zog der Solotenor René Reiling auf sich, er überzeugte mit lyrischen Operettenstücken und stimmgewaltigen Gesangeseinlagen.

Der Student an der Pforzheimer Opernschule wurde von Frank Ramsayer am Klavier begleitet. „Generell wollen mit unseren Veranstaltungen zu Vielseitigkeit der regionalen Kultur beitragen“, sagte Haller. Das Frühlingsfest würde immer im jährlichen Wechsel mit dem traditionellen Herbstsingen stattfinden. Rund 250 Besucher waren in die Mehrzweckhalle gekommen, darunter Vertreter des Gemeinderates Engelsbrand sowie die Abgesandten der örtlichen Vereine.